Am Sonntag, den 26. April 2026 fand der Flohmarkt des Elternbeirats und des Fördervereins der Greta-Fischer-Schule statt.
Bei schönem sonnigen Wetter fanden viele Verkäufer und auch Käufer ihren Weg zu uns auf die Ludwig-Thoma-Wiese.
Der Elternbeirat und der Förderverein hatten wieder einmal tolle Arbeit geleistet. Seit 7 Uhr morgens schon waren die fleißigen Helfer
unterwegs und bereiteten alles vor. Ab 9 Uhr konnten dann die Stände aufgebaut werden. Die Käufer wurden ab 10 Uhr erwartet.
Der Elternbeirat und der Förderverein verwöhnten die Menschen mit Kaffe und Kuchen, Butterbrezen, Bratwurstsemmeln, Getränken und sogar Eiskaffee.
Es war ein voller Erfolg!
Vielen Dank für euren Einsatz und die tolle Arbeit!
Die Einnahmen kommen dem Förderverein der Greta-Fischer-Schule zugute, der wiederum die Finanzierung von Projekten unterstützt.
Vielen herzlichen Dank!
Bei der praktischen Technikprüfung ging es dieses Mal richtig zur Sache: Die Schülerinnen und Schüler bauten einen eigenen Schallverstärker fürs Handy – aus Holz und mit viel Einsatz.
Die Prüfung lief über drei Tage. Am ersten Tag wurde geplant: Skizzen zeichnen, überlegen, wie man vorgeht, und Materialien vorbereiten. Am zweiten Tag ging es dann ans Eingemachte: sägen, bohren, feilen, schleifen – und ja, auch ganz schön schwitzen. Besonders wichtig war die Dübelverbindung, damit alles gut zusammenhält. Außerdem musste ein Schlitz ins Holz, damit das Handy reinpasst. Das wurde entweder gestemmt oder mit der Laubsäge ausgesägt. Da wurde so manches Sägeblatt geschrottet (siehe Bild).
Am dritten Tag haben alle eine Projektmappe erstellt. Darin wurde der Arbeitsprozess beschrieben und auch ehrlich eingeschätzt: Was lief gut? Wo gab es Probleme?
Am Ende konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Jeder Schallverstärker war ein bisschen anders – aber alle hatten eins gemeinsam: Sie wurden mit viel Arbeit, Geduld und manchmal auch Muskelkraft gebaut.
Auch in diesem Jahr war die SVE1 gemeinsam mit unserer Partnergruppe SVE4 wieder unterwegs, unser Ziel: das Bezirksmuseum! Dort besuchten wir die Ausstellung „Die Welt im Spiel, Brettspiele aus 200 Jahren“. Schon auf dem Weg dorthin gab es einiges zu entdecken, der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite.
Im Museum angekommen, bekamen wir eine spannende Führung durch die Ausstellung. Dabei erfuhren wir jede Menge über alte und bekannte Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, Schach, Fische angeln und sogar ein richtig altes Glücksspiel, das früher in Kneipen gespielt wurde.
Wusstet ihr, dass „Mensch ärgere dich nicht“ anfangs gar nicht so beliebt war? Erst während des Ersten Weltkriegs wurde es bekannt, weil es an verletzte Soldaten in Lazaretten verschenkt wurde. Nach dem Krieg wurde es dann zu einem der meistverkauften Spiele überhaupt, und es gibt es heute in vielen verschiedenen Sprachen!
Ein echtes Highlight war das edle Schachspiel aus der Familie Wittelsbach, die weißen Figuren waren aus echtem Elfenbein, die schwarzen aus Zedernholz.
Aber wir durften nicht nur zuhören und schauen, wir durften auch selbst spielen! Zum Beispiel ein Kugelspiel von früher oder ein lustiges Brettspiel mit Tieren, bei dem wir die Tierstimmen nachmachen mussten, das war ziemlich witzig! Auch das „Sprüche-Angeln“ hat uns viel Spaß gemacht.
Am Ende ging es noch in die Kreativwerkstatt. Dort haben wir in kleinen Gruppen unser eigenes Spiel gestaltet. Mit bunten Stiften haben wir auf Bierdeckel jeweils zwei gleiche Motive gemalt, so entstand unser ganz persönliches Memory-Spiel. Natürlich haben wir es danach gleich gemeinsam ausprobiert.
Ein interessanter, spaßiger und rundum gelungener Tag, an den wir uns bestimmt noch lange erinnern werden!
Eine ganze Schule? Auf Wandertag? Mit der S-Bahn? Und alle mit dem gleichen Ziel? Geht das überhaupt?
Ja, das geht. Das klappt sogar erstaunlich gut, wie wir von der Greta-Fischer-Schule aus Erfahrung berichten können.
Am Mittwoch, 8. Oktober 2025 fuhren über 300 Schülerinnen und Schüler der Greta-Fischer-Schule sowie sämtliche Lehrkräfte, DIPiK-Kräfte, Schulbegleitungen und die Schulleitung mit der S-Bahn von Dachau zur Haltestelle „Hirschgarten“. Natürlich hatten wir uns auf mehrere S-Bahnen aufgeteilt. Aber wie das so ist, mit der Deutschen Bahn… Zwei S-Bahn-Züge fielen aus und so wurde es für die Klassen in den späteren Zügen leider enger. Zum Glück kamen letztlich alle unbeschadet und vollzählig an!
Umso mehr genossen wir die Freiheit und Großzügigkeit des „Hirschgartens“. Hier gibt es tolle Spielplätze, aber auch andere Orte, die sich mit ein bisschen Kreativität jederzeit zum Spielen und Herumtollen umfunktionieren lassen: Boulebahnen, Skaterplätze, Wiesen mit Bäumen, Bierbänke… Auch das Wetter war uns erstaunlich wohlgesonnen und so konnten wir den blauen Himmel genießen. Das Herbstlaub leuchtete bunt im Sonnenschein. Ja, es war richtiges „Oktoberfestwetter“!
Der Biergarten war der ideale Platz für eine Brotzeit, um sich zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Manche Klassen hatten sogar das Glück, ein paar Hirsche aus der Nähe beobachten zu können. Vom Geweih zeigten sich viele Kinder beeindruckt.
Jede Klasse war mit ihrer Partnerklasse unterwegs, d.h. die Erstklässler wurden von den Fünftklässlern begleitet und die dritte Klasse hatten ihre langjährigen Partner aus der achten Klasse an ihrer Seite. Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie liebevoll und fürsorglich sich die „Großen“ um die „Kleinen“ kümmern. Da werden soziale Kompetenzen ganz nebenbei geschult.
Zum Schluss fuhren wir mit der S-Bahn wieder zurück nach Dachau, voller Eindrücke und ein bisschen müde vom vielen Herumlaufen und der großen Menge an Frischluftzufuhr.
Herzlichen Dank an den Förderverein, der die Kosten für die S-Bahn-Fahrt der Schülerinnen und Schüler übernahm!